Yoga (Sanskrit) bedeutet Einheit, oder genauer Vereinigung (des
Körpers mit der Seele).
Yoga ist eine sehr alte, umfangreiche, philosophische Lehre
aus Indien, die einen Weg beschreibt, mit seinem wahren Selbst, seinem Ursprung,
wieder in Kontakt zu kommen. Yoga im Gesamten ist also ein Lebensweg.
Gerade in unserer schnelllebigen Zeit, in der wir von
Informationen überflutet werden, verlieren wir diesen Kontakt zu
unserem
eigentlichen Selbst, zu unserer Ein-heit. Wir werden oberflächlich
und
empfinden Stress. Teilweise entwickeln wir Krankheiten oder
stürzen uns in extreme Tätigkeiten, die, durch die
daraus resultierenden extremen
Erfahrungen, häufig auch wieder nur dazu dienen, das verloren
gegangene Gefühl
zum Selbst zu entwickeln oder zumindest zu erahnen.
Yoga ist keine Flucht aus der Wirklichkeit, sondern eine
Möglichkeit, sich den Anforderungen des täglichen Lebens gestärkt zu stellen,
diese auch unter anderen Gesichtspunkten zu betrachten, neue Wege zu integrieren
und ein tieferes Gefühl zu sich selbst zu entwickeln. Die daraus resultierenden
Veränderungen werden auch von der Umwelt positiv wahrgenommen.
Es gibt viele Wege im Yoga. Im Westen wurde
vor allem das
körperbetonte Hatha-Yoga bekannt. Durch mit der Atmung
kombinierte
Körperübungen wird hier schonend die Achtsamkeit zum
Körper und weiter zum Inneren entwickelt. Mit der durch die
Übungen einhergehenden Stärkung
und Dehnung des Körpers, können häufig bereits
kurzfristig Verspannungen,
Rückenschmerzen und sonstige, durch unsere westlichen
Lebensumstände bedingte Beschwerden,
gelindert werden.